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Das Altarbild verbindet die Darstellung des dreieinigen Gottes, der Gottesmutter und des hl. Benedikt als Patrone (vgl. Inschrift über
dem Bild) mit szenischen Elementen. Der hl. Benedikt (im Mönchsgewand) wird in dem Augenblick gezeigt, wo er in einer Vision den Tod seiner Schwester Scholastika zu sehen bekommt. Die hl. Scholastika ist etwa in
Augenhöhe Benedikts in eine Wolke gebettet. Ihr entfährt die Seele in Gestalt einer Taube (Bildmitte), die von der Madonna und dem Jesuskind mit geöffneten Armen empfangen wird.
Hinter der Figur des hl. Benedikt rettet in einer Nebenszene der hl. Maurus den ertrinkenden Placidus, indem er
auf Geheiß Benedikts über das Wasser geht ohne zu versinken. Stilistisch kündigt sich bereits der Übergang vom Rokoko zum Klassizismus an.
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