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Bedingt durch seine geografische Lage war Bichl schon sehr früh “Verkehrsknotenpunkt” in Nord-Süd- bzw.
Ost-Westrichtung. Im 8. Jh. bereits gab es eine Verbindung zwischen dem Kloster Tegernsee und Benediktbeuern. Dieser Weg folgte vermutlich einer submontanen Römerstraße, welche von
Traunstein-Irschenberg-Miesbach-Waakirchen-Tölz-Bichl-Uffing bis zum Lech führte. Auch nach dem Süden über den Kesselberg gab es um diese Zeit schon einen Saumpfad Richtung Mittenwald, der 1492 zur Straße ausgebaut
wurde. 1577 trugen ca. 900 Saumpferde die Salztransporte (Reichenhall-Lindau / Schweiz) durch Bichl. 1779 wurde die Straße zur Landstraße ausgebaut. Der Hauptverkehrsweg nach München war damals die Loisach. Die
Loisachflößerei ist seit dem 11. Jh. nachweisbar. 1785 fuhren ca. 3000 Flöße jährlich mit Gips, Kalk, Marmor, Kohle...flußabwärts. 1892 fuhr das letzte Floß. Zu dieser Zeit kam die Eisenbahn.
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